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 Gelunges Chorfest in Stossdorf 

 

 Bild (Walter Dohr):Die HENNEFER SIEGFONIKER .... als "Eisbrecher" der Veranstaltung

Der traditionsreiche MGV „Eintracht“ Stossdorf, der sich im Jahre 1882 gegründet hat, feierte mit einem gelungenes Chorfest im örtlichen Bürgerhaus mit mehreren befreundeten Gastchören das 135-jährige Chorbestehen, wie Chorvorsitzender und Moderator Peter Pütz den Gästen kundtat, die sich am vielfältigen und sorgfältigen Chorgesang von Herzen erfreuten, während die Sonne durch die hohen Fenster schien und auf der Terrasse alles für das leibliche Wohl präpariert war. Die Chöre hatten sich allesamt im benachbarten Kunterbunt-Kindergarten in extra eingerichteten Proberäumen eingesungen, ehe sie sich auf der Bühne im Bürgerhaus in die Gefilde der Chormusik vertieften. Den Anfang machten die 20 Sänger des Jubelchores, die inzwischen als „Hennefer Siegfoniker“ firmieren und seit dem Jahre 2009 unter dem aufgeweckten Chorleiter Karsten Rentzsch nicht nur den Chornamen revidiert, sondern auch das Repertoire dem Wandel der Zeit angepasst und sich damit musikalisch neu formiert und ausgerichtet haben. Das gefiel dem Publikum so, dass man die klangfrisch agierenden Sänger bei „Jetzt ist Sommer“ von den „Wise Guys“ mit Bravorufen belohnte. Damit war schon recht früh das Eis gebrochen.

Zuvor hatten sie ihr Indikativ „Stossdorfer Sänger“ angestimmt und weitgehend ohne Notenmappen (wie überhaupt wenig davon zu sehen waren) das vertraute „An Tagen wie diesen“ von den „Toten Hosen“ und das einschmeichelnde „Flieg mit mir“ intoniert und damit den Nerv getroffen. Den trafen ebenfalls vortrefflich die engagierten und ambitionierten Sängerinnen und Sänger (das Handvoll an Männerstimmen zogen sich dabei ganz gut aus der Affäre) des Gospelchores „Living Colours“ aus Hennef-Uckerath. Sie überzeugten einmal mehr bei den unverwüstlichen Songs „Man in the mirror“, „I will be there“ und „We are the world“ von Micheal Jackson und dem mit sehr viel Hingabe dargebotenen „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Den wunderschönen Song „I will be there“ präsentierte man nicht nur auf der Bühne sondern auch inmitten des Publikum, das sich überrascht in eine wohlige Klangwolke hüllen liess. Chorleiter Karsten Rentzsch zeigte sich auch bei diesem Chorauftritt als souveräner und findiger Dirigent, der sich zu Begleitung auch ans E-Piano setzte. Das tat auch Dirigent Bernd Radoch mit den Sänger des MGV Wolsdorf, der schon immer die Auffassung vertreten hat, dass die Musik mit der Zeit gehen muss.

Obwohl er nicht die klassische Chorliteratur verteufelt, singt in mit seinen zahlreichen Männerchören auch die Liedsätze und Chorarrangements, die die Sänger gerne intonieren und die das Publikum so liebt. Das konnte man bei „Die Wunder dieser Welt“ von Pasquale Thibaut, dem begeistert mitgesungenen „Hey Kölle“ und „Morning has broken“, dem ein schöner Text von Frieden und Freude unterlegt war. Bernd Radoch saß ebenfalls am E-Piano und dirigierte den Wolsdorfer Männerchor auch unmittelbar vor den stimmlich gut disponierten Sänger, die sich nach einjähriger Chorarbeit schon mit ihrem begeisternden Chorleiter bestens verstehen. Einen neuen Namen haben auch die Sängerinnen des Meisterchores und Hennefer Frauenchores ´77 mit „Ton in Ton“ gegeben, die von Brita Recker dirigiert und in Stossdorf von ihrem Gatten am E-Piano begleitet wurden. Sie heimsten verdienten Beifall mit den verträumten Ohrwürmern „Gabriella´s Song“, „Yesterday“ sowie dem unsterblichen Schlager „Schuld war der Bossa Nova“ ein, der nicht nur den reifen Damen gefiel. Der Frauenchor „ConcerTanten“ Allner zog ganz fröhlich singend (Singen macht Spaß, die Töne nehmen uns in den Arm) auf die Bühne und zeigte eine bravouröse Performance in puncto stimmlicher Präsenz und bühnenwirksamer Präsentation angeht. Das konnte man auf vorbildliche Weise bei der „Vogelhochzeit“ erleben. Der „etwas andere Chor“ hatte sich zuvor zu einem Chorseminar nach Bad Münstereifel zurückgezogen und konnte somit im Bürgerhaus aus dem Vollen schöpfen. Der Chorleiter muss wirklich ein begnadeter Chorpädagoge sein, unter dessen bewährten und motivierenden Leitung sich seit dem Jahre 2006 Erstaunliches entwickelt hat.

Die besagte und meisterlich interpretierte „Vogelhochzeit“ steht eigentlich jedem Chor sehr gut zu Gesicht; vor allem wenn er in seinen rhythmischen und harmonischen Pointen und gestisch so keck vorgetragen wird. Da hat Chorleiter Valery Kashlyaev Mustergültige und wirklich Überzeugendes einstudiert und umgesetzt. Die 2. Vorsitzende Maren Schulmeister moderierte für den Frauenchor mit Charme und Wortwitz. Die langjährige Vorsitzende Marita Klein-Henseler kann stolz auf ihre stimmbegabte Tochter sein und braucht sich um ihre Nachfolge wirklich keine Sorgen zu machen. Den Abba-Hit „Super Trouper“ hätte gewiss auch der legendären schwedischen Popgruppe sicherlich gefallen. Jedenfalls traf der Popklassiker wie auch der unvergessene Schlager „Ohne Krimi geht die Mimi“ auf offene Ohren und Herzen. Wie überhaupt die Atmosphäre im Bürgerhaus nicht zu überbieten war und die Chöre wahrlich Werbung in eigener Sache machte. Das hat auch der Vorsitzende des „Stadtverbandes Hennefer Chöre“, Willi Göbel, so gesehen und erlebt. Vor der Pause konnte man eine weitere Überraschung geniessen.

Karsten Rentzsch, der auch den oberbergischen Männerchor aus Nümbrecht-Homburg dirigiert, musste sich auf einen wahren Balanceakt einlassen. Von den eigentlich 27 Sängern, die in Düren jüngst den Titel eines „Konzertchores des ChorVerbandes NRW“ erstritten hatten, waren wegen Krankheit bis auf ein Dutzend Singstimmen geschrumpft. Es war eine echte Sinnenfreude den überzeugenden „Vokalisten“ zuzhören, deren verblüffende Interpretation des oberbergischen Sängergrusses, des überaus romantischen Liedsatzes „O du schöner Rosengarten“, dem anrührenden „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay und eines Wanderliedes, die unter Karsten Rentzsch zu Husarenstücken gerieten. Mit den befreundeten „Hennefer Siegfonikern“ gaben sie Mozart´s Singspaß „Freunde lasset uns beim Zechen“ zum Besten. Im zweiten Programmteil traten ausserdem die von Ulrich Röttig betreute „Chorgemeinschaft Hennef/Sieg“ und der „Bergische Männerchor Mohlscheid“ sowie der von Regina Pohl dirigierte Männerchor „Carpe Diem“ aus Kaldauen und der Gospel- Musical- und PoPchor „Music of Mine“ Stossdorf auf. Das krönende Finale hatte der MGV Geistingen unter der Leitung von Pavel Brochin übernommen. Fazit: Eine schönes Jubiläumssingen, dass viele musikalische Wünsche erfüllte.

Walter Dohr  

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HENNEFER SIEGFONIKER - Männergesang mit neuem Anstrich

... wer "malt" mit ?

Wir proben immer donnerstags, ab 20:30 Uhr im Bürgerhaus Stoßdorf

 

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